Planen Sie eine Photovoltaikanlage für eine Gewerbehalle oder ein Mehrfamilienhaus? Erfahren Sie, warum Betonaufständerungen eine besonders sichere und schnelle Lösung ohne Eingriff in die Dachabdichtung sind.
Photovoltaik auf dem Flachdach: Warum eine Betonkonstruktion wählen?
Die Installation einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf Gewerbegebäuden, Logistikhallen, Produktionsstätten oder Mehrfamilienhäusern ermöglicht erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten, erhöht die energetische Unabhängigkeit und unterstützt die Erreichung von ESG-Zielen. Die großen Flachdachflächen dieser Gebäude bieten zudem ideale Voraussetzungen für die Installation von Dutzenden bis Hunderten Solarmodulen.
Bei der Planung einer Photovoltaikanlage für große Gewerbeobjekte stellt sich jedoch eine entscheidende Frage: Welche Unterkonstruktion ist die richtige, damit die Statik des Gebäudes nicht beeinträchtigt, die Dachhaut nicht beschädigt und ein zuverlässiger Betrieb über Jahrzehnte gewährleistet wird?
Herkömmliche Montagesysteme aus Aluminium und Stahl weisen bei großflächigen Projekten sowohl technische als auch wirtschaftliche Einschränkungen auf. Ihre Montage ist zeitaufwendig, erfordert eine große Anzahl an Komponenten sowie das manuelle Verlegen von Betonplatten. Dadurch verlängert sich die Realisierungszeit und die Kosten steigen.

Daher kommen bei B2B-Projekten zunehmend Betonaufständerungen für Photovoltaikanlagen zum Einsatz, die die Funktion der Unterkonstruktion und der Ballastierung in einem einzigen Element vereinen. Dadurch sind keine Bohrungen oder sonstigen Eingriffe in die Dachhaut erforderlich. Die Montage erfolgt schneller und die fertige Lösung bietet hohe Stabilität sowie eine lange Lebensdauer.
Besonderheiten großer Flachdächer: Eine Herausforderung für Statik und Dachabdichtung
Flachdächer von Gewerbegebäuden und Mehrfamilienhäusern unterliegen strengen statischen und normativen Anforderungen, insbesondere hinsichtlich der Windlasten nach EN 1991-1-4 und der Schneelasten nach EN 1991-1-3. Bei der Planung einer PV-Anlage müssen daher mehrere entscheidende Faktoren berücksichtigt werden:
- Hohe Windlasten und Windsog, die die Konstruktion anheben oder verschieben können.
- Schutz der Dachabdichtung, da mechanische Eingriffe in die Dachhaut die Gültigkeit der Garantie beeinträchtigen können.
- Tragfähigkeit für zusätzliche Lasten, damit es weder zu einer lokalen Überlastung des Daches noch zu einer Verformung der Wärmedämmung kommt.
Risiken mechanischer Befestigungen: Warum nicht in die Dachhaut bohren?
Traditionell wurden Montagesysteme auf Flachdächern mechanisch an der tragenden Dachkonstruktion befestigt. Bei großflächigen Projekten bedeutet dies Hunderte bis Tausende Durchdringungen der Dachabdichtung und der Wärmedämmschicht.
Garantieverlust und Risiko von Undichtigkeiten
Jede Durchdringung der Dachabdichtung birgt das Risiko von Undichtigkeiten und des Eindringens von Feuchtigkeit in die Wärmedämmung sowie in die tragende Konstruktion. Reparaturen unter einer großflächigen PV-Anlage sind häufig zeit- und kostenintensiv.
Wärmebrücken und thermische Ausdehnung von Metall
Metallische Befestigungselemente können Wärmebrücken bilden und durch temperaturbedingte Ausdehnung die Bereiche rund um die Befestigungspunkte belasten. Die Betonaufständerungen von Sunblocks funktionieren als schwimmendes System ohne Eingriff in die Dachhaut und eliminieren diese Risiken.

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Schnelle Montage mit Betonblöcken: Der entscheidende Kostenvorteil bei B2B-Projekten
Im B2B-Bereich machen die Arbeitskosten der Montageteams und die auf dem Dach verbrachte Arbeitszeit einen erheblichen Teil des Projektbudgets aus. Herkömmliche ballastierte Montagesysteme bestehen aus einer Vielzahl von Komponenten und erfordern eine zeitaufwendige Montage.
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Parameter |
Herkömmliche Aluminiumkonstruktion mit Ballastierung |
Betonsystem Sunblocks |
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Montageaufwand auf dem Dach |
Hoch (Zusammenbau der Komponenten, Verschrauben, Ausrichten der Ballastierung) |
Minimal (direktes Platzieren der Blöcke auf den Unterlagen) |
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Anzahl der Teile pro Modul |
10–15 separate Komponenten (Schrauben, Klemmen, Profile, Betonplatten) |
1 integriertes Element (Träger + Ballast in einem) + Klemmen und Gummiunterlage |
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Installationsgeschwindigkeit |
Ca. 100–150 kWp/Woche (Standard-Montageteam) |
Bis zu 75 % kürzere Montagezeit gegenüber einer herkömmlichen Installation |
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Korrosionsbeständigkeit |
Begrenzt (Risiko galvanischer Korrosion beim Kontakt unterschiedlicher Metalle) |
Sehr hoch (frostbeständiger, zertifizierter Beton) |
Die Betonaufständerungen von Sunblocks vereinen Unterkonstruktion und Ballastierung in einem einzigen Element. Nachdem die Paletten auf das Dach gebracht wurden, werden die Blöcke an den vorbereiteten Positionen platziert und direkt mit den Solarmodulen bestückt. Bei großflächigen Projekten lassen sich dadurch sowohl die Montagezeit als auch die gesamten Realisierungskosten reduzieren.
Lebensdauer der Unterkonstruktion vs. Lebensdauer der Solarmodule
Die Lebensdauer der Unterkonstruktion sollte der erwarteten Betriebsdauer der Photovoltaikanlage entsprechen. Sie sollte daher nicht früher ausgetauscht werden müssen als die Solarmodule selbst.
Metall- und Kunststoffkonstruktionen sind über Jahrzehnte extremen Bedingungen ausgesetzt:
- UV-Strahlung und Witterungseinflüsse: Kunststoffkomponenten können mit der Zeit spröde werden und an mechanischer Festigkeit verlieren.
- Aggressive Industrieumgebungen: Ammoniak, saurer Regen und Industrieemissionen können die Korrosion metallischer Komponenten beschleunigen.
- Galvanische Korrosion: Sie kann beim Kontakt unterschiedlicher Metalle entstehen.
Die Betonkonstruktionen von Sunblocks werden aus hochfestem, frostbeständigem Beton mit geringer Wasseraufnahme hergestellt. Dank ihrer Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen und Korrosion behalten sie ihre Eigenschaften langfristig bei. Ihre erwartete Lebensdauer beträgt mehr als 20 Jahre.
Wie Betonaufständerungen in der Praxis eingesetzt werden können, zeigen die folgenden Modellbeispiele aus gewerblichen Projekten.
Beispiel: PV-Anlage auf einer Lagerhalle in einem Logistikpark (500 kWp)
Bei einer Lagerhalle mit PVC-P-Dachabdichtung musste die vollständige Garantie der Dachhaut erhalten und gleichzeitig die Realisierungszeit verkürzt werden. Die Sunblocks-Betonaufständerungen mit einem Neigungswinkel von 10° ermöglichten eine Installation ohne Eingriff in die Dachabdichtung. Dank der einfachen Verlegung konnte die Montage gegenüber einer herkömmlichen Aluminiumkonstruktion deutlich beschleunigt werden.

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Tipp der Sunblocks-Spezialisten
Schutz der Wärmedämmung und gleichmäßige Lastverteilung auf dem Dach
Bei der Planung eines ballastierten PV-Systems auf einem Flachdach muss die Druckfestigkeit des verwendeten Dämmmaterials (EPS- oder PIR-Platten) berücksichtigt werden. Damit die Betonaufständerungen keinen punktuellen Druck auf die Dachabdichtung und Wärmedämmung ausüben, muss unter jedem Block eine schützende Gummiunterlage oder eine geeignete Geotextilunterlage mit entsprechendem Flächengewicht angebracht werden.
Diese Schicht schützt die Dachfolie nicht nur vor mechanischem Abrieb, sondern sorgt gleichzeitig für eine gleichmäßige Lastverteilung, erhöht den Reibungskoeffizienten und verhindert ein Verschieben der Konstruktion bei Windbelastung.
Betonaufständerungen für Photovoltaikanlagen stellen eine moderne Lösung dar, die Bohrungen in das Dach vermeidet, die Montagearbeiten erheblich beschleunigt und dank ihrer hohen Widerstandsfähigkeit eine zuverlässige Lösung für den langfristigen Betrieb einer Photovoltaikanlage bietet.
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